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(Bild:pfarrbriefservice.de, Urh. Katharina Wagner)
Wir wünschen allen, die verreisen und allen, die zu Hause bleiben, schöne und erholsame Ferien.
Irischer Segen
Möge die Straße dir entgegeneilen, möge der Wind immer in deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf dein Gesicht scheinen und der Regen sanft auf deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich im Frieden seiner Hand.
Ein Staunender, der am Abend durch seinen Garten geht und das Wunder einer einzigen Blume erlebt, kann mehr vom Sinn der Welt erfahren als ein Stumpfer, der eine Weltreise macht. (Otto Gillen)
Verweilen
Lass mich langsamer gehen, Herr.
Entlaste das eilige Schlagen meines Herzens durch das Stillwerden meiner Seele.
Lass meine hastigen Schritte stetiger werden mit dem Blick auf die weite Zeit der Ewigkeit.
Gib mir inmitten der Verwirrung des Tages die Ruhe der ewigen Berge.
Löse die Anspannung meiner Nerven und Muskeln durch die sanfte Musik singender Wasser, die in meiner Erinnerung lebendig sind.
Lass mich die Zauberkraft des Schlafes erkennen, die mich erneuert.
Lehre mich die Kunst des freien Augenblicks.
Lass mich langsamer gehen, um eine Blume zu sehen, ein paar Worte mit einem Freund zu wechseln, einen Hund zu streicheln, ein paar Zeilen in einem Buch zu lesen.
Lass mich langsamer gehen, Herr, und gib mir den Wunsch, meine Wurzeln tief in den ewigen Grund zu senken, damit ich emporwachse zu meiner wahren Bestimmung.
Gebet aus Südafrika
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